Jeder Mensch – so auch Kinder und Jugendliche – ist ein aktiver Gestalter seiner eigenen Entwicklung. Diese konstruktivistische Perspektive begreift das Individuum als Subjekt, das sein Wissen nicht passiv aus der Umwelt übernimmt, sondern aufgrund persönlicher Vorerfahrung die eigene Wirklichkeit selbst mitgestaltet.
Sobald Menschen merken, dass sie ihre Erklärungen selbst entwickeln und anpassen können, steigt ihr Vertrauen in die eigene Fähigkeit zu lernen – und damit die Motivation, sich aktiv mit neuen Themen auseinanderzusetzen.